Schlaflose Nächte dank KI

Schlaflose, unruhige Nächte bescherte mir die KI bei unserem Kennenlernen. Ich hatte keinen Projektplan, keine Strategie und auch keine fundierte Marktanalyse sondern stürzte mich in das Abenteuer KI, weil ich davon überzeugt war und bin, dass diese Technologie gekommen ist, um zu bleiben. Und da wollte ich wissen worüber wir reden und welche Möglichkeiten sich mit der KI ergeben.

Wenn Möglichkeiten überfordern

Ich war aufgewühlt von den Möglichkeiten und dem Potenzial, das ich da vor mir liegen sah. Nicht ängstlich sondern eher elektrisiert. Was würde sich für mich in meiner Beraterinnen-Rolle ändern? Was bei meinen Kunden und deren Mitarbeitenden? Ich war begeistert, aber auch überfordert von den Möglichkeiten. Am Liebsten wollte ich alle Möglichkeiten sofort ausschöpfen. Meine Begeisterung war groß. Aber genauso groß war meine Überforderung.

Welche Fähigkeiten würde ich vertiefen oder neu erlernen müssen? Welche würden nicht mehr benötigt werden?

Die ersten Schritte im KI-Alltag

Heute gehört KI ganz selbstverständlich zu meinem Alltag. Sie ist definitiv kein Zauberkasten und sie ersetzt auch nicht das Denken. Sie ist mir ein hilfreicher Begleiter geworden, der schnell und fundiert Antworten auf Fragen liefert. Lästige und aufwändige Arbeiten abnimmt. Sehr schnell kann ich einfache Aufgaben abgeben, z. B. Texte strukturieren, Ideen sammeln und Informationen zusammenfassen.

KI braucht auch Vorbereitung und Aufmerksamkeit

Komplexere Themen benötigen Vorbereitung, bis sie von der KI übernommen werden können. Prompts müssen klar formuliert werden, es benötigt den richtigen Kontext und andere Formulierungen. Nicht selten muss ich mehrere Ansätze, auch Tools ausprobieren, bis ich eine Lösung gefunden habe, die mir gerecht wird und bleiben darf. Und dann darf man nicht vergessen, regelmäßig drauf zuschauen, nach zusteuern nachjustieren. KI ist wie eine neue Mitarbeiterin: Sie kann viel, braucht Führung und Feedback und gelegentlich eine klare Kurskorrektur.

Vertrauen wächst langsam

Nicht alle Aufgaben, die sinnvoll wären, bin ich bereit der KI zu überlassen. ZB, das Vorbereiten der Belege für die Buchhaltung, bei der ich sensible Zugangsdaten der KI freigeben müsste. Das Vertrauen habe ich nicht, vielleicht noch nicht. Technologie entwickelt sich schnell. Das Vertrauen wächst langsamer.

KI ist kein Allheilmittel

Heute weiß ich, KI ist kein Allheilmittel, das alle unsere Probleme lösen wird, auch wenn viele Diskussionen diesen Eindruck erwecken wollen. KI ist ein leistungsfähiges Werkzeug und ersetzt keine Erfahrung, übernimmt keine Verantwortung und sollte auch keine Entscheidungen treffen. Ehrlich gesagt wünschte ich mir mehr Unterstützung bei den lästigen Dingen des täglichen Lebens: Putzen, Staub wischen, aufräumen, streichen, bügeln (ja, das mache ich), Löcher bohren usw.

Und wie war es bei Euch?

Wie erging es Euch? Hattet Ihr auch schlaflose oder unruhige Nächte? Wieviel Zeit spart ihr tatsächlich mit KI? Oder, wo kostet die KI Euch noch viel Zeit und Nerven? Ich bin gespannt auf Eure Erfahrungen.